Pokémon Tattoo Ideen und Motive

Pokémon-Tattoos reichen von kleiner Pixelart bis zu großflächigen Porträts von Glurak, Gengar oder Evoli. Hier findest du gestochene Arbeiten, Hinweise zu Stil und Farbe sowie Artists, die solche Motive umsetzen.

Warum Pokémon als Tattoo-Motiv?

Hinter den meisten Anfragen steht Nostalgie an die erste Spielgeneration.

Wer sich heute ein Pokémon stechen lässt, ist meist zwischen 30 und 40. Der Game Boy kam 1996 in Japan auf den Markt, im Westen ab 1999. Diese Generation ist mit den ersten 151 Pokémon aufgewachsen und trägt heute die Figuren, die sie als Kind abgezeichnet hat. Entsprechend dominiert Generation 1 die Anfragen: Glurak, Gengar, Evoli, Mewtu und die drei Starter. Auch die Design-Wurzeln stammen aus Japan. Evoli ist nach dem Prinzip der Wandelbarkeit gestaltet, sein Name kommt von Evolution. Karpador und Garados greifen die Legende vom Karpfen auf, der das Drachentor durchspringt und zum Drachen wird.

Auf tathood liegen bisher sechs gestochene Pokémon-Arbeiten von Artists in Leipzig und Recklinghausen: Enton in Fineline am Unterarm, Raupy in Microrealism mit Dotwork an der Wade, Feelinara am Oberschenkel, Schiggy und Schillok am Bein, Onix am Unterarm und Mew als Pixelart am Knöchel. Die Preise dieser Arbeiten lagen zwischen etwa 200 und 350 Euro. Mehr Budget-Orientierung findest du in der Tattoo-Preisübersicht, weitere Motive in der Tattoo-Galerie.

Welche Pokémon werden am häufigsten tätowiert?

Die erste Generation stellt die meisten Anfragen, Gengar liegt bei der Suche vorn.

  • Gengar für düstere Motive in Schwarz-Grau, der am häufigsten gesuchte Einzelname
  • Evoli (englisch Eevee) für Entwicklungsreihen, oft zusammen mit Nachtara oder Feelinara
  • Glumanda (englisch Charmander), Schiggy (Squirtle) und Bisasam (Bulbasaur) für Nostalgie an die erste Generation
  • Glurak (englisch Charizard) und Rayquaza für Großformat auf Arm, Schulter oder Rücken
  • Pikachu für ein sofort lesbares Motiv, bei dem das Gelb kaum ersetzbar ist
  • Mimikyu, Relaxo (englisch Snorlax) und Enton (Psyduck) für ruhige, comichafte Umsetzungen

Welche Stile passen zu Pokémon-Tattoos?

Comic mit dicken Outlines altert bei diesem Motiv am besten.

  • Comic und New School für dicke Outlines, satte Flächen und lange Haltbarkeit
  • Anime für Nähe zur Serienvorlage und klare Farbflächen
  • Microrealism für kleinere Charaktere mit weichen Übergängen
  • Pixelart für 8-Bit-Optik, der einzige Stil, der bewusst klein funktioniert
  • Fineline für Silhouetten, Pokéball und Typ-Symbole, weniger für Porträts mit Farbverläufen

Farbe oder Schwarz-Grau?

Bei vielen Pokémon ist die Farbe Teil der Figur.

  • Farbe für Figuren, deren Erkennungswert daran hängt, etwa Glurak in Orange oder Pikachu in Gelb
  • Schwarz-Grau für die düsteren Pokémon wie Gengar, Nebulak oder Alpollo
  • Schwarz-Grau für Silhouetten, Pokéball und grafische Umsetzungen ohne Farbverläufe
  • Farbe für Wiedererkennung, dafür mit rund 50 Prozent mehr Aufwand als eine Schwarz-Grau-Version

Größe und Lesbarkeit

Charakter-Porträts brauchen etwa 8 bis 10 cm, sonst verlieren sie ihre Lesbarkeit.

  • 8 bis 10 cm als Mindestmaß für ein erkennbares Charakter-Porträt
  • Ab 20 cm für legendäre Pokémon wie Rayquaza, das sich um den Arm legen kann
  • 3 bis 5 cm nur für Pixelart, Pokéball oder Typ-Symbole
  • Mehr Fläche für Motive mit Farbverläufen, damit Übergänge nach Jahren noch sitzen

Beliebte Stellen für Pokémon-Tattoos

  • Unterarm für einzelne Charaktere in mittlerer Größe
  • Wade für stehende Figuren mit ganzer Körperform
  • Oberschenkel für farbige Motive mit viel Fläche und wenig Sonne
  • Oberarm und Schulter für Großformat wie Glurak oder Rayquaza
  • Knöchel für Pixelart und kleine Symbole
  • Rücken für Szenen mit mehreren Pokémon

Haltbarkeit, Farbalterung und Nachstechen

Gelb verblasst am schnellsten, ausgerechnet Pikachus Identitätsfarbe.

  • Gelb verblasst zuerst und geht ins Pastellige, genau Pikachus Farbe
  • Rot und Orange werden bräunlich, sichtbar etwa bei Glumanda und Glurak
  • Blau und Grün verschieben sich ins Graublaue
  • Erste Verschiebungen nach 3 bis 5 Jahren, deutliche Verblassung nach 8 bis 10 Jahren bei UV-Belastung
  • Nachstechen frühestens 4 bis 6 Wochen nach vollständiger Abheilung, Sonnenschutz wirkt davor am stärksten

So findest du einen Artist für Pokémon-Motive

Suche nach Stil, nicht nach dem Namen des Pokémon.

  1. Filtere die Galerie nach Anime, Comic, Microrealism oder Pixelart und sieh dir an, wer Charaktere mit Farbe umsetzt.
  2. Vergleiche Portfolios auf saubere Outlines, gleichmäßige Farbflächen und abgeheilte Ergebnisse nach mehreren Monaten.
  3. Kläre im Vorgespräch Größe, Farbwahl, Budget und wie eigenständig der Entwurf werden soll.

Warum über tathood suchen?

Echte Motive, klare Styles und direkter Kontakt zum passenden Artist.

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Häufige Fragen zu Pokémon-Tattoos

Redaktioneller Hinweis: Preise, Größenangaben und Haltbarkeitswerte sind Orientierung. Verbindlich ist immer das Gespräch im Studio.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026